Bauarbeiten in der Stadt

Schnell und beinahe unbemerkt geht der Neubau des Clubgebäudes des Murauer Fußballvereins voran. Erst vor knapp zwei Wochen wurde das altersschwache Gebäude abgetragen, nun ist bereits der Wiederaufbau im Gange. Nach erfolgten Aushubarbeiten der rund 65 Meter langen und 10 Meter breiten Baugrube wurde bereits mit den Arbeiten am Unterbau begonnen. Zu- und Ablaufschächte wurden gesetzt und die Fundamentierungsarbeiten nehmen Gestalt an. Tonnenweise Stahlgitter warten darauf, im Estrich vergossen zu werden. Schon in den nächsten Wochen wird das in Sichtbetonbauweise geplante Untergeschoss fertig gestellt sein, Anfang April werden dann die vorgefertigten KLH – Holzelemente im Obergeschoss verbaut. Derzeit liegen wir mit dem rund 1,4 Millionen Euro teuren Bauwerk voll im Plan, sowohl die bauausführenden Firmen als auch das von der Stadtgemeinde beauftragte Planungsbüro Thierrichter / Steinbacher sind voll motiviert.

Dieser Tage habe ich auch Gespräche mit der Wirtschaftskammer Steiermark geführt. Nachdem im Sommer der Neu- und Umbau der Landesberufsschule abgeschlossen sein wird, ist das bis jetzt als Internat genutzte ehemalige Hotel Stadler disponierbar. Schon vor einigen Jahren habe ich mit der Kammer über einen Ankauf der Liegenschaft verhandelt. Immer wieder landen bei mir Anfragen von Gewebebetrieben und Schulen im Zusammenhang mit leistbaren Unterkünften für auswärtige Lehrlinge und Schüler. Ich möchte daher eine Machbarkeitsstudie für ein Projekt in Auftrag geben, das in Form einer Wohngemeinschaft günstige Unterkünfte bietet. In weiterer Folge ist – ein entsprechendes Verhandlungsergebnis mit der Eigentümerin vorausgesetzt – ein Ankauf sowie die Sanierung der Liegenschaft zu diesem Zweck zu überlegen. Ich bin davon überzeugt, dass wir in diesem Bereich ein gutes Angebot stellen müssen, um den Ausbildungs- und Schulstandort Murau zu verfestigen.

Der heutige Abend klingt mit der Besprechung des Programms der Kulturvereinigung Murau aus. Beim Lercher werden letzte Details diskutiert. Mit Anni Stocker hat die Vereinigung eine frische, dynamische Obfrau und rund um sie herum einige engagierte Damen und Herren. Kultur, wie wir sie in Murau kennen – bunt und qualitativ hochwertig. Kulturstadt eben.

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